| 17.06.2009 | In eigener Sache: Abfallunternehmerreise nach Bulgarien | ||
| Vom 31. August bis 02. September 2009 organisiert IDCED eine Informations- und Kontaktanbahnungsreise im Bereich Abfall – Kreislaufwirtschaft nach Bulgarien. Ziel ist die Unterstützung des Einstieges deutscher Unternehmen in die bulgarische Kreislaufwirtschaft. Der Investitionsbedarf für 2007 bis 2013 wurde nach Einschätzung der EU-Berichterstatter auf 921 Mio. Euro eingeschätzt. Von 2009 bis 2013 sind - laut Plan - sieben regionale Abfallzentren in Sofia, Stara Zagora, Varna, Kocherinovo, Burgas, Dobrich und Pazardzhik zu realisieren. Anlagen zur Abfallverbrennung und zum Abfallrecyceln werden ebenso dringend benötigt wie der Aufbau regionaler Deponien. Das Programm bietet Fakten und Fachwissen aus erster Hand zu den Rahmenbedingungen der Abfallwirtschaft in Bulgarien. Außerdem können während einer Kooperationsbörse Direktkontakte mit potenziellen Kooperationspartnern und zu Entscheidungsträgern vor Ort geknüpft werden. Dabei wird eine individuelle Übersetzung der Gespräche gewährleistet. Als Kooperationspartner konnte IDCED den Verband der Arbeitgeber und Industrieellen Bulgariens (CEIBG), den Verband der Abfallunternehmen Bulgariens und IDCED-Bulgarien gewinnen. Das Projekt wird gefördert vom Bundeswirtschaftsministerium (BMWi). Das detaillierte Programm finden Sie unter „Veranstaltungen“ auf unserer Homepage oder unter |
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| 03.02.2009 | Bulgarien: Aufruf für Projekte in der Abwasserentsorgung für Städte mit 2.000 bis 10.000 Einwohnern | ||
| Der Aufruf („Call for Proposals“) des bulgarischen Umweltministeriums für Projekte zur Entwicklung oder Verbesserung der Wasserver- und Abwasserentsorgung in Siedlungen mit 2.000 bis 10.000 Einwohnern erfolgte kürzlich. Bewerbungsschluss ist der 24.02.2009. Die Projektvorschläge nimmt das Umweltministerium, Abteilung Kohäsionspolitik und Umwelt, entgegen. Die finanzielle Unterstützung erfolgt durch den EU-Kohäsionsfonds. Insgesamt stehen 393. 481.540,00 leva zur Verfügung. Die Kommunale Abwasserrichtlinie ( 91/271/EEC) soll bis Ende 2010 für alle Siedlungen mit mehr als 10.000 Einwohnern und bis Ende 2014 für alle Siedlungen zwischen 2.000 und 10.000 umgesetzt sein. |
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| 16.01.2009 | IDCED gewinnt eine Vielzahl von Experten aus Bulgarien, Polen und Rumänien als Mitaussteller auf dem „Marktplatz der Märkte“ | ||
| Wir bieten Ihnen die Möglichkeit des Kontaktes vom 27.01. - 29.01.2009 auf der TerraTec in Leipzig auf der Neuen Messe in Halle 2, K 21/M 20 mit Vertretern ... (Das Programm auf dem Marktplatz der Märkte finden Sie unter „Veranstaltungen“.) aus Bulgarien: - die Konföderation der Arbeitgeber und Industriellen Bulgariens (CEIBG) - die Firma ET “ORA – Zl. Zlatev” (IDCED Bulgarien) - die Abfallentsorgungsunternehmen: Еcogeoteh АG, Bulecopack,Ecobulpak AD aus Polen: - den Verband der ländlichen Kommunen Polens - den Verband für regenerative Energien (PGEE) aus Rumänien: - den World Energy Council - Nationales Komitee Rumänien - die Nationale Agentur für Umweltschutz Rumänien (ANPM) - die Nationale Agentur zur Revitalisierung von Bergbauregionen - den Unternehmerverband der Produzenten und Anwender von Industrieausstattungen für den Umweltschutz (UNIMED) - Institute for Studies and Power Engineering (ISPE) - Energy Research and Modernisation Institute ICEMENERG S.A. - Electrical Engineering Co. - die Firma Svasta Consult (IDCED Rumänien) |
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| 14.11.2008 | Günstige Rahmenbedingungen für Windenenergieanlagen in Bulgarien | ||
| Bis 2020 will Bulgarien den Anteil erneuerbarer Energien auf 20 % erhöhen (2005 betrug der Anteil 11,8 %). Deshalb unterstützt das Land den Ausbau der Windenergienutzung. Mit einem Einspeisetarif von 9,5 ct/kwh, günstigen Netzanschlusskosten und keinerlei Gebühren bei der Netznutzung lockt es derzeit v.a. österreichische Unternehmen an. 2008 und 2009 werden fünf Windparks mit einer Leistung von 100 MW an der Schwarzmeerküste gebaut. |
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| 06.11.2008 | Bulgarien: Aufruf für Projekte im Bau von Kläranlagen für Städte mit mehr als 10.000 Einwohnern | ||
| In 121 Siedlungen mit mehr als über 10.000 Einwohnern müssen 54 Kläranlagen gebaut werden, so der Umweltminister Dzhevdet Chakarov. Der Aufruf („Call for Proposals“) für Projekte zur Entwicklung oder Verbesserung der Wasserver- und Abwasserentsorgung in Siedlungen über 10.000 EW erfolgte Ende September 2008. Bewerbungsschluss ist der 15.12.2008. Die Projektvorschläge nimmt das Umweltministerium, Abteilung Kohäsionspolitik und Umwelt, entgegen. Details siehe Link unten. |
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| 04.11.2008 | IDCED organisiert den „Marktplatz der Märkte“ auf der TerraTec und bietet Experteninformationen über die Abfall-, Wasser- und Energiewirtschaft in MOE | ||
| Vom 27.01. bis 29.01.2009 ist das Internationale Dialogzentrum Umwelt und Entwicklung (IDCED e.V.) Magdeburg zum dritten Mal Koordinator des „Marktplatzes der Märkte“ auf der Leipziger Umweltfachmesse TerraTec. Der Marktplatz bietet ein einzigartiges Kontakt- und Informationsforum. Im Focus steht diesmal Rumänien. Informiert wird außerdem über die Umweltmärkte der Länder Bulgarien, Litauen und Polen. Als Aussteller konnte IDCED Vertreter von Verbänden der Abfall-, Energie- und Wasserwirtschaft und mögliche Unternehmenspartner aus den vier Ländern gewinnen. Im Vortragsprogramm werden Investitionsbedarf, Markteintrittsmöglichkeiten und Rahmenbedingungen in den Bereichen Abfall-, Wasser- und Energiewirtschaft unter die Lupe genommen. Der Marktplatz der Märkte befindet sich in Halle 2, K 21/M 20. |
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| 26.08.2008 | Polen muss in die Wasserwirtschaft investieren | ||
| Für die Umsetzung der Kommunalabwasser-Richtlinie 91/271/EWG hat Polen bis 2015 Zeit. Die Kosten werden auf 14 Mrd. Euro geschätzt. Siedlungen mit mehr als 100.000 EW sollen bis 2015 mit Abwasserbehandlungsanlagen ausgestattet sein, die die Stickstoff- und Phosphorwerte auf Grenzwerte reduzieren. Denn die Wasserqualität ist noch immer unbefriedigend. Der letzte durchgeführter Test liegt zwar bereits 3 Jahre zurück. Viel hat sich aber seitdem nicht verändert. Immer noch hat - kein Flusswasser die Qualität I. 40 % des Flusswassers ist von unbefriedigender Qualität (Qualitätsstufe IV). Auch 81 % des Oberflächenwasser, das zur Versorgung der Bevölkerung benutzt wird, entspricht nicht den Standards. 60 % des Grundwassers ist von guter bis befriedigender Qualität, 40 % aber unzureichend. |
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| 31.07.2008 | Rumänien: Schließung von Deponien hat Priorität | ||
| Bis 2017 sollen 251 Deponien, die nicht den EU-Anforderungen genügen, geschlossen werden. Bis 2009 151 davon, die restlichen 101 von 2009 - 2017. Dafür sollen 65 neue Deponien (für jeden der 41 Kreise 1-2) gebaut werden, sagte Alexei Atudorei, Wiss. Sekretär des Rumänischen Abfallverbandes (A.R.S.) gegenüber IDCED. Die Kosten allein dafür werden pro Kreis auf 8 - 54 Mio. Euro geschätzt. Derzeit existieren 24 Deponien (vier für Sonderabfall), die den EU-Anforderungen entsprechen, so Atudorei. |
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| 14.07.2008 | Rumänien hat gute Windkraftkapazitäten | ||
| Nach Aussage des rumänischen Umweltministers Attila Korodi gegenüber IDCED muss Rumänien bis 2015 rund 2,7 Mrd. Euro zur Umsetzung seiner Strategie für die Nutzung erneuerbarer Energiequellen investieren, davon 2 Mrd. Euro auf dem Wege von Direktinvestitionen. In Rumänien können, so Korodi, Windkraftanlagen mit einer Kapazität von 14.000 MW installiert werden, die 23.000 GWh/a einspeisen. Kurz- und mittelfristig sind davon 2.000 MW (4.500 GWh/a) realisierbar. |
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| 04.07.2008 | Rumänien setzt verstärkt auf erneuerbare Energien | ||
| Alexandru Sandulescu, Abteilungsleiter im Bereich Energiepolitik beim Rumänischen Finanz- und Wirtschaftsministerium, hat gegenüber IDCED die Bedeutung der erneuerbaren Energien für Rumänien betont. In der neuen Nationalen Energiestrategie Rumäniens (2007 bis 2020) wird der Anteil der Energieimporte bis 2020 bei 50 % erwartet. Um der wachsenden Abhängigkeit von Energieimporten zu entgehen , soll der Anteil der erneuerbaren Energien an der Stromversorgung des Landes 2010 33 %, 2015 35 % und 2020 38 % betragen. Bereits heute werden knapp 30 % des Stroms aus Wasserkraft erzeugt, so Sandulescu. Der Anteil anderer erneuerbarer Energien an der Stromerzeugung ist mit 0,6 % allerdings gering. |
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| 30.12.2007 | Energiestrategie in Litauen | ||
| Die Privatisierung im Energiesektor, die 2000 ihre Anfänge nahm, ist bereits fortgeschritten. Wie Dr. Petras Urbonas, Energieexperte im litauischen Wirtschaftsministerium, gegenüber IDCED berichtete, werden 57 % der Energieversorgungsunternehmen als Public Private Partnership-Unternehmen geführt. 43 % sind vollständig im kommunalen Besitz. Der Anteil an erneuerbaren Energien soll in Litauen bis 2025 mindestens 20 % betragen, so der Experte. Weiter ist in der Nationalen Energiestrategie (2007) vorgesehen, bis 2010 den Energieverbrauch in Gebäuden um 7 % zu reduzieren. |
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| 10.10.2007 | Deutsch-Rumänisches Abfallwirtschaftsforum am 25.10.2007 in Bukarest | ||
| Am 25.10.2007 veranstaltet IDCED gemeinsam mit dem Rumänischen Abfallverband (A.S.R.) ein deutsch-rumänisches Abfallwirtschaftsforum in Bukarest. Anhand deutscher Erfahrungen im Abfallmanagement sollen Möglichkeiten der Sammlung, Behandlung, Verwertung und Beseitigung von Abfällen vorgestellt werden. Deutsche Unternehmer können als Referenten die Umsetzungskompetenz ihres Unternehmens vorstellen und direkt Kontakte knüpfen, um Möglichkeiten für Kooperationen auszuloten. Als Teilnehmer werden (laut A.R.S.) 40 bis 60 Vertreter der rumänischen Abfallunternehmen, der lokalen und nationalen Abfallverwaltung Rumäniens sowie Vertreter des Rumänischen Umweltfonds erwartet. Diese liefern Informationen aus erster Hand zur Situation und Prioritäten in der Abfallwirtschaft. Die Veranstaltung wird simultan deutsch-rumänisch übersetzt. Vorträge zu den folgenden Themen werden gesucht: Abfallwirtschaftsplanung (Organisationsformen, kritische Größen, Sammlung und Verwertung, etc), Thermische Abfallbehandlung, Mechanisch-biologische Abfallbehandlung, Deponiesicherung, Deponieschließung, Abfallsortierung, Sekundärrohstoff Management, Industrielles Abfallmanagement, Bauschuttrecycling, etc. Weitere Informationen /das vorläufige Programm siehe: Veranstaltungen! Sie möchten Ihr Unternehmen vorstellen oder als Teilnehmer partizipieren? Kontaktperson: Dr. Futschedshiew, Tel. 0391/ 7 36 29 33 |
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| 29.07.2007 | Polen muss in Abwasserbehandlung auf dem Lande investieren | ||
| 2006 hatten durchschnittlich 61 % der Bevölkerung Polens (86 % in städtischen und 22 % in ländlichen Gebieten) Anschluss an eine Abwasserbehandlungsanlage. Insgesamt leben 39 % der Bevölkerung auf dem Lande. Nur in 420 Städten und 501 ländlichen Kommunen gibt es moderne Abwasserbehandlungsanlagen mit Stickstoff- und Phosphatbeseitigung, d.h. 68 % des Abwassers werden durch diese gereinigt. Bis Ende 2015 läuft die Übergangsfrist für die Kommunale Abwasser-Richtlinie. Spätestens dann muss die gesamte Bevölkerung an Kläranlagen angeschlossen sein und das Abwasser nach EU-Standards behandelt werden. |
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| 18.06.2007 | Rumänien muss Übergangsfristen im Abfallsektor erfüllen | ||
| Für Rumänien gelten im Bereich Abfall einige Übergangsfristen.Zum Beispiel die Deponierichtlinie 99/31/EWG. Bis 2013 sollen danach 238 kommunale Deponien, die nicht den EU-Standards entsprechen, geschlossen werden und 65 neue Deponien gebaut werden. Die Frist für die Verpackungsrichtlinie 94/62/EG läuft 2013 aus. Bis dahin sollen 55 % des Abfalls recycelt werden. | |||
| 15.05.2007 | Rumänien: Anpassung an EU-Umweltstandards wird 30 bis 35 Mrd. Euro kosten | ||
| Bis 2021 sollen in Rumänien durchschnittliche europäische Lebensstandards erreicht werden. Bis dahin wird die Anpassung allein im Umweltbereich 30 - 35 Mrd. Euro kosten. Hauptinvestitionsbereich ist die Wasserwirtschaft. Hier sind 15 Mrd. Euro an Investitionen nötig. | |||
| 30.04.2007 | Ungarn: Abwasserentsorgung bleibt ein Hauptinvestitionsbereich | ||
| Rund 800 Mrd. Ungarische Forint müssen - laut dem nationalen Abwasserprogramm - in die Abwasserentsorgung und Kanalisation - investiert werden . „Denn bisher sind nur 56 % der Bevölkerung an die Kanalisation angeschlossen und nur 1.156 Siedlungen an die Abwasserentsorgung“, so Dr. Maria Papp, Generalsekretärin der Ungarischen Vereinigung für Wasserwesen, gegenüber IDCED. Die landesdurchschnittlichen Kanalgebühren betrugen 2006 0,73 Euro/m3. (Preisunterschiede: 0,13 bis 2,55 Euro/m3). 2007 werden sich die Preise um 7 - 10 % erhöhen. |
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| 13.04.2007 | IDCED organisiert für die Sächsische Landesstiftung Natur und Umwelt (LaNU) ein Informationsreise nach Bulgarien | ||
| IDCED führt für die Sächsische Landesstiftung Natur und Umwelt (LaNU) vom 11. bis 18. Juni 2007 eine Informationsreise nach Bulgarien durch. Mit Unterstützung seines nationalen Zentrums IDCED-Bulgarien organisiert das Dialogzentrum Gespräche mit Vertretern regionaler und kommunaler Umwelt- und Naturschutzbehörden, Verbänden und Nichtregierungsorganisationen. Die Reise dient der Kontaktknüpfung zu den Entscheidungsträgern in den Kommunen und soll einen Überblick über den Entwicklungsstand und die Perspektiven im Bereich des Umwelt- und Naturschutzes vermitteln. Außerdem sollen vor Ort Möglichkeiten für Kooperationen und Zusammenarbeit in zukünftigen Projekten des Umwelt- und Naturschutzes besprochen werden. |
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| 02.04.2007 | IDCED ist eingeladen zur "Woche der Umwelt" beim Bundespräsidenten | ||
| IDCED wurde unter 400 Bewerbern für die „Woche der Umwelt“ am 5. und 6. Juni 2007 im Park des Schlosses Bellevue ausgewählt, um sich zu präsentieren. Die „Woche der Umwelt“ umfasst eine zweitägige Ausstellung innovativer Umweltschutzprojekte inklusive Vortragsprogramm. Nach 2002 und 2004 findet sie zum dritten Mal statt und wird gemeinsam vom Bundespräsidialamt und der Deutschen Bundesstiftung Umwelt (DBU) durchgeführt. 10.000 geladene Besucher, darunter viele hochkarätige Vertreter aus Wirtschaft, Politik, Wissenschaft und Gesellschaft werden erwartet. |
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| 02.03.2007 | TerraTec Pressekonferenz in Leipzig | ||
| Auf der heutigen Pressekonferenz zur Umweltfachmesse „TerraTec und Enertec“ in Leipzig betonte IDCED-Direktor Dr. Hans-Peter Barkenthien, dass in Mittel- und Osteuropa (MOE) verstärkt deutsches Know-how im Umweltbereich nachgefragt wird. Gerade die TerraTec hat sich als wichtiges Kontaktforum erwiesen. „Jeder siebte Aussteller auf der diesjährigen Terratec ist aus dem Ausland“, so der Geschäftsführer der Messe Wolfgang Marzin. „In der Abfallwirtschaft ist der Handlungsbedarf“, so Dr. Barkenthien, „noch größer als in der Wasserwirtschaft. Aufgrund kleiner kommunaler Budgets ist man auf private Investoren angewiesen. Natürlich gibt es noch Probleme der Refinanzierung von Anlagen, da die Gebühren für die Wasserversorgung und Abwasserbehandlung den Kostenaufwand nicht abdecken. Vernünftige Managementstrategien werden deshalb gesucht.“ Dr. Barkenthien verwies explizit auf die IDCED-Fachtagung (im Rahmen der TerraTec) zum Thema „Refinanzierung von Investitionen in der kommunalen Wasserwirtschaft in MOE“ am 07.03.2007, die sich diesen Problemen widmet. Als aktuelles Diskussionsthema in den neuen EU-Mitgliedsländern nannte er die erneuerbaren Energien. „Eine Umstrukturierung in der Energiewirtschaft lässt sich bereits erkennen. Generell spielt Biomasse eine erhebliche Rolle in allen neuen EU-Ländern“, sagte Dr. Barkenthien. |
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| 26.02.2007 | IDCED als Koordinator des „Marktplatzes“ auf der TerraTec | ||
| Vom 05. März bis 08. März ist IDCED Koordinator des „Marktplatzes der Märkte“ auf der Umweltfachmesse TerraTec in Leipzig. Der „Marktplatz“ bietet ein einzigartiges Kontakt- und Informationsforum. Hier wird über die Umweltmärkte in den Ländern Bulgarien, Litauen Polen, Ungarn und Rumänien informiert. Unter die Lupe genommen werden im Vortragsprogramm Investitionsbedarf, Markteintrittsmöglichkeiten und Rahmenbedingungen in den Bereichen Abfall-, Wasser- und Energiewirtschaft in Mittel- und Osteuropa (MOE). Es sprechen Vertreter aus Ministerien, von Unternehmer- und Ingenieurverbänden sowie kommunalen Spitzenverbänden aus MOE. Der Marktplatz, die Länderstände und IDCED finden Sie in der Messehalle 3, Stand H 21. Weitere Infos siehe Veranstaltungen! |
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| 18.01.2007 | Neu: IDCED-Veranstaltungen ab Sommer 2007 | ||
| - Studienreise für deutsche Unternehmen der Wasserwirtschaft zur EXPO APA (21. - 22. Juni 2007) - Deutsch-Polnische Energietage in Leipzig (3. - 5. Juli 2007) - Studienreise für Unternehmen der Abfallwirtschaft nach Rumänien (Oktober 2007) - Internationale Konferenz „Umweltperspektiven in der erweiterten EU 2007 (15. - 16. November) - Deutsch-Polnische Tagung „Umwelttechnik“ (20. - 23. November 2007) PDF-Dokument (2 Seiten) zum Ankreuzen und Anfordern der Programme. |
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| 11.01.2007 | Aktuelle IDCED Informationen über Verteiler | ||
| Sie wollen über unsere aktuellen Veranstaltungen informiert werden? Sie wollen Informationen über den Entwicklungsstand der Ver- und Entsorgungswirtschaft Abfall, Wasser, Energie in MOE? Dann können Sie sich in unseren Verteiler aufnehmen lassen. Wir bevorzugen Sie gern! Senden Sie einfach eine E-Mail an dietsch@idced.com mit dem Stichwort „Verteiler“. Oder klicken Sie ganz einfach auf den Link. |
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| 21.11.2006 | Aktuell veröffentlicht: IDCED-Fachartikel Abfallmarkt Rumänien | ||
| Der IDCED-Fachbeitrag "Der Abfallmarkt in Rumänien - Chancen und Risiken" ist aktuell veröffentlicht in der Zeitschrift „Baustoff Recycling + Deponietechnik BR“ (November 2006). Wir haben Ihnen den Artikel unter unseren "Publikationen" zum kostenlosen Download bereitgestellt. |
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| 16.11.2006 | Bulgarien steht vor wichtigen Entscheidungen in der Wasserwirtschaft | ||
| Bulgarien braucht neue Strukturen und Organisationsformen in der Wasserwirtschaft. Derzeit besteht die Gefahr, dass die Kommunen aufgrund fehlender Konzepte das vorhandene WiK-System (Wirtschaftsdirektionen Wasser und Kanalisation, die sich in staatlichem oder kommunalem Besitz befinden) auflösen und unökonomische Einheiten - beruhend auf kommunalen Machtbefindlichkeiten - etablieren. Momentan wird die Verabschiedung eines neuen Gesetzentwurfes für die Wasserwirtschaft erwartet, in dem der rechtliche Rahmen für die Dienstleistungen gesetzt wird. Das Gesetz leitet die Strukturreform im Wassersektor ein. |
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| 07.11.2006 | Rumänien muss in die Verbesserung der Trinkwasserqualität investieren | ||
| Ein Hauptbereich für Investitionen ist die Verbesserung der Trinkwasserqualität auf dem Lande. Denn der Wasserverbrauch wird nur zu 40 % aus Grundwasser, zu 60 % aber aus Oberflächenwasser gedeckt. Das Problem: Auf dem Lande funktioniert die Wasserversorgung großteils noch über Brunnen also über Nutzung des Oberflächenwassers. Davon ist allerdings die Hälfte mit Nitraten verschmutzt. Rumänien hat mit der EU-Kommission für die Umsetzung der Trinkwasser-Richtlinie (98/83/EG) eine Übergangsfrist bis Ende 2015 ausgehandelt. Der Investitionsbedarf allein dafür beträgt 5,6 Mrd. Euro. |
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| 27.10.2006 | Neue Ausrichtung des INTERREG IIIB Cadses | ||
| Das neue INTERREG IIIB Cadses – ein EU-Förderprogramm zur Unterstützung der regionalen räumlichen Entwicklung – wird eine mehr wirtschaftliche Ausrichtung erhalten, so Vertreter des Joint Technical Secretariat (JTS) Dresden im Rahmen der „EUREGIA“ in Leipzig. Gefördert werden sollen transnationale Projekte mit Partnern aus der Privatwirtschaft. Die neue Förderperiode soll unter den Begriffen „Innovation“ und „Wettbewerbsfähigkeit“ stehen. Das neue Programm liegt derzeit nur als interner Entwurf vor. Der nächste Projektaufruf, so sind sich die Experten sicher, wird 2007 sein. Bisherige Projekte (2000-2006) sind in einem aktuellen Bericht veröffentlicht. |
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| 19.10.2006 | Rumänien: IV. Nationale Entsorgungsmesse in Brasov | ||
| Am 6. und 7. November findet die IV. Nationale Entsorgungsmesse in Brasov (Rumänien) statt. Gastgeber ist der Rumänische Abfallverband A.R.S. Ausstellungs- und Veranstaltungsort ist das Hotel Aro-Palace. Die Anmeldungsfrist endet am 30.10.2006. Innerhalb der Messe findet das jährliche Treffen der Abfallwirtschaftsexperten aus Rumänien statt. Im Mittelpunkt eine internationale Konferenz zum Thema „Integrierte Abfallwirtschaft“ mit Referenten aus Deutschland, Österreich, Italien, Finnland und Rumänien. Weitere Informationen siehe PDF-Dokument oder Tel. 0391/73629 35. |
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| 18.10.2006 | Bulgarien: IDCED organisiert Erfahrungsaustausch über Ver- und Entsorgungskonzepte in Bulgarien und Deutschland | ||
| Am 25.-27.10.2006 findet in Plovdiv die Veranstaltung „Ver- und Entsorgungskonzepte sowie Formen der Organisation, Betrieb und Finanzierung kommunaler Aufgaben in der Wasserver- und Abwasserentsorgung“ statt. Im Focus stehen Konzepte in Deutschland und Bulgarien. Vertreter von privaten und kommunalen Ver- und Entsorgern aus Sachsen und Sachsen-Anhalt diskutieren mit bulgarischen Vertretern der WIK-Verbände und Ministerien ihre Erfahrungen. Im Mittelpunkt auch der neue bulgarische Gesetzentwurf für Wasserversorgung und Kanalisation. IDCED setzt mit dieser Veranstaltung den Know-how-Transfer im Abfall- und Wasserbereich in die neuen EU-Länder fort. |
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| 16.10.2006 | Tschechien: Abwasserentsorgung bleibt Hauptinvestitionsbereich | ||
| Die Abwasserentsorgung bleibt der Hauptbereich für Umweltinvestitionen. Bis Ende 2010 müssen tschechische Städte und Gemeinden mit mehr als 2.000 Einwohnern entsprechend der EU-Richtlinie an die öffentliche Kanalisation und Trinkwasserversorgung angeschlossen sein. Ca. 200 Gemeinden haben nach Informationen des Umweltministeriums noch keinen Kanalisationsanschluss. Der Investitionsbedarf der betroffenen Kommunen und Wasserwerke wird auf 2,4 Mrd. Euro veranschlagt. (Quelle: bfai) | |||
| 04.10.2006 | Polen: Die verstärkte Reinigung des kommunalen Abwassers ist ein Muss | ||
| Im polnischen Abwasser steigt der Schadstoffgehalt vor allem an Schwermetallen und organischen Mikroverunreinigungen. Die Klärschlammbehandlung muss ausgebaut werden. Bisher wird ein Großteil von Klärschlamm noch immer auf Deponien verbracht und nur ein geringer Teil verbrannt. Das kommunale Abwasser betrug 2004 insgesamt 1,323 Mrd. m³. Mittlerweile werden 72 % der polnischen Abwässer nach Stufe 2 (mechanisch/biologisch) und 23 % nach Stufe 3 (Stufe 2 plus Nährstoffentfernung) gereinigt. Durch enorme Anstrengungen in den letzten Jahren wurde die Wasserqualität der Oberflächengewässer deutlich verbessert. Bis Ende 2015 läuft die Übergangsfrist für die Kommunale Abwasser-Richtlinie. Spätestens dann muss die gesamte Bevölkerung an Kläranlagen angeschlossen sein und das Abwasser nach EU-Standards behandelt werden. |
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| 01.09.2006 | Aus der Planregion Nordost in Bulgarien: Problem Abwasserentsorgung | ||
| Die Planregion Nordost in Bulgarien umfasst 6 Regionen mit 49 Kreisen und ca. 1,3 Mio. Einwohner und erstreckt sich auf eine Fläche von ca. 19.900 qkm. Administratives Zentrum ist Varna. Der Anteil der an der Wasserversorgung angeschlossenen Bevölkerung beträgt in der Planregion Nordost 99,6 %. In einigen der Gemeinden gibt es vor allem im Sommer Versorgungsengpässe. Die größten Probleme im Wasserbereich bestehen in der kommunalen Abwasserableitung und -entsorgung. Der Anschlussgrad an die öffentliche Abwasserkanalisation beträgt 63,1 % und ist damit niedriger als der Landesdurchschnitt (68 %). Der Anteil der an Kläranlagen angeschlossenen Bevölkerung liegt bei 43 %. In der Region Varna reinigen 13 Kläranlagen das kommunale Abwasser von 16 Städten und Dörfern. Abwasserkanalisation, zumeist als Mischkanalisation betrieben, ist ausschließlich in den größeren Städten vorhanden. Das Netz ist allerdings stark veraltet und bedarf dringend grundlegender Sanierung. |
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| 22.08.2006 | Rumänien: Umsetzung der Kommunalen Abwasser-Richtlinie kostet 9,5 Mrd. Euro | ||
| Die Kommunale Abwasser-Richtlinie (91/271/EWG) muss Rumänien bis Ende 2018 realisieren. „9,5 Mrd. € an Investitionen sind dafür notwendig“, sagte Vasile Ciomos, Präsident des Rumänischen Abwasserverbandes (ARA), gegenüber IDCED. Bisher verfügt Rumänien über 340 Abwasserbehandlungsanlagen und ein 17.500 km langes Abwassernetz. 77 % des Abwassers wird behandelt. Bis 2018 sollen es 100 % sein. |
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| 09.08.2006 | Litauen: Flächendeckende Abwasserentsorgung bis Ende 2009 | ||
| „Eine Milliarde Euro“ , so Rimgaudas Špokas (Direktor der Komunalwirtschaftsabteilung des litauischen Umweltministeriums) gegenüber IDCED, „müssen bis 2016 in die Wasserwirtschaft investiert werden. Durchschnittlich sind 65 % der Bevölkerung an die zentrale Wasserversorgung angeschlossen, wobei der Anschlussgrad in den Städten bei 70% – 90 % liegt, im ländlichen Raum dagegen nur bei 20 % - 40 %. Der Anschlussgrad an die Kanalisation beträgt 60 %.“ Bis Ende 2007 müssen alle Siedlungen mit mehr als 10.000 Einwohnern an die Abwasserentsorgung angeschlossen sein, bis Ende 2009 alle Siedlungen mit 2.000 bis 10.000 Einwohnern. |
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| 26.07.2006 | Bulgarien: Kommunale Abwasserrichtlinie soll bis 2015 erfüllt werden | ||
| Bis Ende 2015 muss Bulgarien die Kommunale Abwasserrichtlinie (91/271/EWG) erfüllt haben. Derzeit sind nur 40 % der Bevölkerung an Kläranlagen angeschlossen. Bisher werden 9 % des Abwassers ausschließlich mechanisch behandelt, 42 % biologisch. Fast die Hälfte des Abwassers (49 %) bleibt ungereinigt. 20 % des Kanalisationsnetzes müssen dringend erneuert werden, um den hohen Wasserverlust zu verringern. |
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| 07.07.2006 | Rumänien: Noch fehlen moderne Windkraftanlagen | ||
| Rumänien deckt seinen Gesamtenergiebedarf bereits heute zu 10 % aus erneuerbaren Energien (6,3 % aus Biomasse, 3,6 % aus Wasserkraft und 0,1 % aus Geothermie). Bedeutende Investitionen sind in die Erzeugung von Biokraftstoffen vorgesehen. Allerdings fehlen bisher noch moderne Windkraftanlagen mit größeren Kapazitäten. Obwohl bis 2010 die Errichtung von Windkraftanlagen mit einer Kapazität von insgesamt 550 MW bis 2010 landesweit vorgesehen ist, existieren derzeit keine Kapazitäten zur Fertigung der Anlagen. | |||
| 28.06.2006 | Rumänien: Flächendeckende Kompostierung ist geplant | ||
| In Rumänien ist die Einführung einer flächendeckenden Kompostierung geplant. Dafür benötigt werden vorrangig Kompostierungsanlagen mit Kapazitäten von 680.000 bis 1 Mio. Tonnen. Der Anteil des Bioabfalls, der auf Deponien verbracht wird, soll bis 2016 um 65% reduziert werden. |
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| 21.06.2006 | Rumänien plant Schließung von 238 Deponien bis 2013 | ||
| „Bis 2013 werden wir 238 kommunale Deponien schließen, 65 neue Deponien mit einer Mindestkapazität von 100.000 Tonnen im Jahr sollen gebaut werden. Außerdem ist vorgesehen bis 2016 den Siedlungsabfall zu reduzieren, der bisher auf 101 Deponien entsorgt wird, die nicht den EU-Standards genügen“, sagte Dr.-Ing. Alexei Atudorei, Wiss. Sekretär des Rumänischen Verbandes für Abfallwirtschaft (A.R.S.), gegenüber IDCED. | |||
| 16.06.2006 | Bulgarien: 430 Kläranlagen müssen bis 2015 gebaut oder modernisiert werden | ||
| Auf der internationalen IDCED-Ingenieurfachtagung am 13.Juni 2006 in Dessau sagte Dr. Atanas Paskalev (Vizepräsident des Bulgarischen Wasserverbandes BWA), dass Bulgarien die Übertragung der EU-Umweltgesetze im Wasserbereich in nationales Recht bereits abgeschlossen hat. Der Run ausländischer Unternehmen auf den Trinkwassermarkt habe begonnen. Im Abwasserbereich dagegen seien ausländische Unternehmen noch verhalten, ist doch die Frage der Refinanzierung der Investitionen durch Gebühren und die Eigentumsfrage der Infrastruktur noch nicht geklärt. „Bis 2015 müssen in Bulgarien 430 Kläranlagen gebaut oder modernisiert werden. Derzeit sind sechs in Planung, für weitere sechs wird in nächster Zeit die Planung beginnen“, so Paskalev. | |||
| 06.06.2006 | Energiemarkt in Mittel- und Osteuropa offen für Investoren | ||
| Die Marktöffnung im Energiesektor der neuen EU-Mitgliedsländer in MOE ist weit vorangeschritten. Bis zum 1. Juli 2007 wird sie vollständig vollzogen sein. Bisher sind alle Endverbraucher mit Ausnahme der privaten Haushalte frei in der Wahl des Anbieters. So sind in der Slowakei seit 1. Januar 2005 72% des Energieverbrauches liberalisiert, in Litauen 74% (seit 1. Juli 2004), in Slowenien 77% (seit 1. Juli 2004) und in Polen 80% (seit 1. Januar 2005). | |||
| 18.05.2006 | Rumänien: 15,1 Mrd. € Investitionen werden in der Wasserwirtschaft benötigt | ||
| Das Rumänische Ministerium für Inneres und Verwaltung rechnet bis 2018 mit einem benötigten Investitionsvolumen für kommunale Infrastrukturprojekte von 27,5 Mrd. Euro. Für die Trinkwasser-Versorgung und Kanalisation werden 15,1 Mrd. Euro veranschlagt. Einige Aufträge wurden schon vergeben. Zum Beispiel modernisiert die Aqua Engineering (Tochterunternehmen der österreichischen Christ Water Technology) die Trinkwasser-Aufbereitungswerke in Satu Mare, Brasov und Sibiu. | |||
| 12.05.2006 | Rumänien: Umweltinvestitionsprojekte 2006 - 2009 | ||
| Noch 2006 werden in Rumänien Investitionsprojekte im Gesamtwert von 1,44 Mrd. Euro begonnen. Bis 2009 sollen diese abgeschlossen sein. Darunter sind zehn wichtige Umwelt- und Wasserbewirtschaftungsprojekte wie u. a. die Rehabilitierung und der Ausbau des Abwassersystems in Bukarest und Arad (130 Mio. Euro), in Vaslui, Ploiesti und Kreischgebiet (162 Mio. Euro), Abfall-Management in den Kreisen Timis, Iasi und Satu Mare (162 Mio. Euro). 165 Mio. Euro sind allein für die Sicherung der Trinkwasser-Ressourcen und den Überschwemmungsschutz vorgesehen. | |||
| 11.05.2006 | Erneuerbare Energien in Litauen | ||
| In Litauen decken erneuerbare Energieträger derzeit 8% des Primärenergiebedarfes, Wasserkraft ist mit 5% an der Stromerzeugung beteiligt. Im Zuge der Stilllegung des zweiten Reaktors von Ignalina 2009 wird verstärkt auf die Energieerzeugung in BHKW, die Nutzung von Holz, Stroh und Biogas sowie Windenergie orientiert. | |||
| 05.05.2006 | Rumänien: Strom aus Wasserkraft im Aufwind | ||
| Strom aus regenerativen Energiequellen wird in Rumänien bisher fast ausschließlich aus Wasserkraft gewonnen. Dank einer reichen Naturausstattung werden in Rumänien gegenwärtig etwa 28 % des Strombedarfs durch Wasserkraftwerke gedeckt. Von den ca. 360 Wasserkraftwerken Rumäniens sind 317 in die Kategorie der Kleinwasserkraftwerke mit einer Leistung bis zu 30 MW einzuordnen. Mit 1069 MW verfügen sie über etwa 17 % der derzeitig installierten Gesamtkapazität in diesem Sektor. Etwa ein Drittel des Wasserkraftpotenzials ist bisher erschlossen. Ausländische Investoren haben sich bisher vor allem auf die Modernisierung der Großwasserkraftwerke entlang der Donau konzentriert. Landesweit sind etwa 5000 Standorte mit günstigen Bedingungen zum Betrieb von Kleinwasserkraftanlagen identifiziert. |
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| 26.04.2006 | In eigener Sache! | ||
| IDCED ist Content-Partner der Wissensplattform für Umwelttechnik und -management www.ask-eu.com - bereitgestellt von der ia GmbH München. Das Forum ermöglicht die gezielte Information gerade im Abfall-, Wasser- und Energiesektor. Nach Angaben der ia GmbH veröffentlichen bereits über 4.000 Autoren ihre Beiträge hier. IDCED ist damit einer von 80 Content-Partnern und wird regelmäßig die IDCED-Fachbeiträge, die über den Umweltmarkt Mittel- und Osteuropa berichten, auch hier veröffentlichen. |
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| 19.04.2006 | Bulgarien: Erste kommerzielle Windfarm in Planung | ||
| Im zentralbulgarischen Karlovo ist gegenwärtig die erste kommerzielle Windfarm in Planung. Ab 2007 soll in Vidin die größte Biodieselraffinerie der Balkanregion mit einer jährlichen Kapazität von 150.000 t in Betrieb gehen. Der Anteil erneuerbarer Energieträger an der Stromerzeugung soll bis 2010 von gegenwärtig 6 auf 12 % anwachsen. Aufgrund von Kostenvorteilen verzeichnet der Anteil von Holz am Energieverbrauch privater Haushalte bereits einen starken Anstieg, allein zwischen 1997 und 2003 von 8 auf 27 %. |
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| 11.04.2006 | Polen: Bis 2010 Steigerung der Kapazitäten bei Biomassekesseln vorgesehen | ||
| Die Strategie zur Nutzung Erneuerbarer Energien bis 2010 sieht vor allem die Schaffung zusätzlicher Kapazitäten bei Biomassekesseln, bei der Fernwärmeerzeugung mittels Stroh und Holz sowie bei Biomasse-BHKW vor. Wind- und Solarenergienutzung spielen in Polen im Vergleich dazu eine marginale Rolle. |
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| 21.03.2006 | Rumänisches Pharmaunternehmen sucht Anbieter für eine Müllverbrennungsanlage | ||
| Das Pharmaunternehmen ANTIBIOTICE Iasi stellt in erster Linie Medikamente her. 2004 hatte die Firma einen Umsatz von 33,58 Mill. EURO und 1753 Mitarbeiter. Das Unternehmen hat derzeit eine Müllverbrennungsanlage ausgeschrieben. Vom Anbieter ist gefordert: - eine Dokumentation des Projekts - gesetzliche Autorisation und Erlaubnis - die Möglichkeit der Lieferung einer Müllverbrennungsanlage mit einer Kapazität von 50-60 kg/Stunde. - die Instandsetzung der Anlage - die Unterlagen müssen in rumänischer Sprache vorliegen. Fragen können bis zum 29.03.2006 gestellt werden. Abgabeschluss: 03.04.2006 Kontakt: Antibiotice SA, 707410 Iasi, Valea Lupului, nr. 1 Fax: + 40 (232) 211020 Tel.: 40 (232) 213917 |
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| 09.03.2006 | ROMENVIROTEC in Bukarest mit großer Anzahl ausländischer Aussteller | ||
| Vom 4. bis 7. April findet die ROMENVIROTEC in Bukarest statt. Sie ist die führende Umweltmesse Rumäniens. Nach rückläufigen Ausstellerzahlen 2004 ist nun ein deutlicher Aufwärtstrend zu beobachten. Die große Zahl gemeldeter ausländischer Aussteller spiegelt die wachsende Attraktivität des rumänischen Umweltmarktes wieder. Stark vertreten sind vor allen Italien und die Niederlande, in zunehmendem Maße zeigen aber auch Unternehmen aus den neuen EU-Mitgliedsländern Präsenz. | |||
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| 07.03.2006 | Biogasgewinnung in Polen bisher gering | ||
| Biogasgewinnung im nennenswerten Maßstab erfolgt in Polen bisher lediglich in etwa einem Dutzend landwirtschaftlichen Betrieben mit Massentierhaltung. Klärgas wird z. Zt. in etwa 30 Klärwerken erfasst. Von ca. 800 Hausmülldeponien landesweit sind etwa 100 zur Deponiegasfassung geeignet. Bei 20 Deponien ist eine Deponiegasfassung realisiert. | |||
| 17.02.2006 | Rumänien: Erster moderner Windpark wird gebaut | ||
| Das erste größere Windkraftanlagen-Projekt wird derzeit im Hafen von Constanta und dessen Umgebung realisiert, wo ab dem Frühjahr 2006 die Errichtung eines Windparks mit insgesamt 12 Generatoren beginnt. Dabei sind Gesamtinvestitionen von 30 Mio € vorgesehen. Nach Fertigstellung sollen dort jährlich etwa 70.000 MWh an elektrischer Energie erzeugt werden. Um den Betrieb der Anlage bewerben sich mehrere europäische und amerikanische Interessenten. |
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| 15.02.2006 | Notwendige Investitionen in bulgarische Abwasserentsorgung auf 2 Mrd. € geschätzt | ||
| Laut Informationen des Bulgarischen Umweltministeriums muss Bulgarien bis 2015 über 400 Kläranlagen bauen und die vorhandenen modernisieren. Momentan werden nur 35 % des Abwassers gereinigt. Nur 67 % der Siedlungen besitzen eine Kanalisation. Ca. 2 Mrd. € müssen in die Abwasserentsorgung investiert werden. |
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| 22.12.2005 | Rumänien schließt in den nächsten Jahren 400 Deponien | ||
| Der Anteil erneuerbarer Energieträger wird sich künftig deutlich erhöhen. Große Erwartungen werden dabei in den Ausbau der Biomassenutzung gesetzt. In einem integrierten Ansatz will die rumänische Regierung zugleich auch den Beitrag des Landes zur Senkung der Emission klimarelevanter Treibhausgase verstärken. Wie Alexei Atudorei, Wissenschaftlicher Sekretär des rumänischen Abfallwirtschaftsverbandes ARS, IDCED mitteilte, werden bei der Inventur der 450 Hausmülldeponien etwa 400 in den nächsten Jahren geschlossen. Derzeit prüft man intensiv die Möglichkeiten zur Deponiegasfassung und –nutzung. |
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| 20.12.2005 | Bulgarien: Kapazität der Deponien in Pleven und Burgas erschöpft – 11 neue Deponien sind im Bau – Kritik an Abfallbetrieben | ||
| Die Kapazitäten der kommunalen Abfalldeponien in den bulgarischen Großstädten Pleven und Burgas sind fast erschöpft. Wie der bulgarische Umweltminister Dshevdshet Tschakarov mitteilte, müssen in den nächsten Monaten neue Flächen für den Bau und Betrieb von Abfalldeponien bestimmt werden, um einer Krisensituation wie in Sofia vorzubeugen. Momentan sind 11 der 54 im Nationalen Abfallwirtschaftsprogramm vorgesehenen Abfalldeponien im Bau. Weitere 20 sind schon fertig. Tschakarov kritisierte, dass die kommunalen Abfallbetriebe immer noch nicht ihren Verpflichtungen zur Abfalltrennung nachkommen und damit die Deponien noch mehr belasten. |
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| 16.12.2005 | Rumänien will Stromanteil aus erneubaren Energien erhöhen | ||
| Bis 2010 will Rumänien den Anteil von aus erneuerbaren Quellen erzeugtem Strom auf 30 % steigern. Die derzeitige Quote liegt zwar bereits bei 28%, jedoch ist angesichts des anhaltenden Wirtschaftswachstums mit einem wachsenden Bedarf zu rechnen. Gegenwärtig werden zwei Drittel der regenerativen Energie aus großen Wasserkraftwerken gewonnen. | |||
| 15.12.2005 | Rumänien fördert erneuerbare Energien | ||
| Der rumänische Staat forciert jetzt die Nutzung erneuerbarer Energien durch den Beginn des Handels mit „Grünen Zertifikaten“. Die erste Transaktion fand unter der Ägide des rumänischen Strommarktoperators OPCOM im November 2005 statt. Dabei wurden 289 Zertifikate von zwei Anbietern von Windenergie gehandelt. Bisher haben sich 27 Unternehmen an der Börse für Grüne Zertifikate eingetragen oder beworben. Die Mehrzahl von ihnen sind Energielieferanten. Die Zertifikate zu jeweils 1 MWh werden für die Anbieter von erneuerbarer elektrischer Energie vom rumänischen Netz- und Systembetreiber TRANSELECTRICA monatlich ausgestellt. Die Zertifizierung der Energieerzeuger erfolgt durch die Nationale Energieregulierungsbehörde ANRE. Ermöglicht wurde der Zertifikatehandel durch den Regierungserlass Nr. 958/2005, in dem obligatorische Energieanteile für die „saubere“ Energie an der gesamten Energie festgelegt worden. |
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| 14.12.2005 | In eigener Sache! | ||
| Aktuelle Informationen über Abfall- und Wasserwirtschaft in Mittel- und Osteuropa bietet IDCED jetzt auf CD an. (Online-Bestellung unter: Publikationen) Inhalt: Vorträge und Präsentationen der Veranstaltung: „Public-Private Partnership - in der Abfall- und Wasserwirtschaft - Potenziale und Rahmenbedingungen für Kooperationen in der erweiterten EU“ (28./29.11.2005 in Leipzig) Vorgestellt werden Marktchancen in den Ländern: Polen, Bulgarien, Ungarn und Rumänien und Erfahrungen deutscher Unternehmen mit PPP in MOE. |
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| 05.10.2005 | IDCED-Beiratsmitglied wird Exekutivdirektor von NALAs | ||
| Das Netzwerk der Kommunalvereinigungen Südosteuropas (NALAs) wählte Dr. Ginka Tschawdarowa (Vorsitzende der Nationalen Vereinigung der Kommunen der Republik Bulgarien) zum 1. Exekutivdirektor. Tschawdarowa ist Mitglied im IDCED-Beirat. Das Netzwerk der Kommunalvereinigungen in Südosteuropa NALAs umfasst 4000 kommunale Verbände. NALAs nahm seine Arbeit 2001 auf unter Federführung des Arbeitskreises I des Stabilitätspaktes für Südosteuropa. Das Netzwerk soll die Interessen der Kommunen repräsentieren und für eine wirksame Zusammenarbeit mit den zentralen Regierungen sorgen. |
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| 20.09.2005 | Bulgarien: Drei neue Kläranlagen an der Mariza | ||
| Im Rahmen der Programme PHARE und ISPA werden in Bulgarien insgesamt 16 Umweltprojekte mit einem Finanzvolumen von ca. 200 Mio. € realisiert. Ein Teil dieses Geldes wird für den Bau einer Abwasserkläranlage in Dimitrowgrad verwendet. Das ist eine von drei Abwasserkläranlagen, die entlang des Flusses Mariza gebaut werden. Der Bau der Kläranlage in Stara Zagora hat schon im Mai dieses Jahres begonnen. Die Finanzierung erfolgt zu 75% aus ISPA-Mitteln, der Rest wird von der Europäischen Investitionsbank und dem bulgarischen Staat gestellt. Die dritte Abwasserkläranlage wird in Haskovo gebaut. Die Finanzierung hier erfolgt ausschließlich aus Mitteln der Europäischen Investitionsbank. Derzeit werden die Abwässer der Städte Stara Zagora und Dimitrowgrad ohne Klärung in den Fluss Mariza geleitet. Durch den Bau der Kläranlagen soll die Wasserqualität des Flusses Mariza verbessert und dadurch die Abwasserverschmutzung im Ägäischen Meer verringert werden. |
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| 14.09.2005 | Wir arbeiten mit Hochdruck an unserem Veranstaltungsangebot - verzeihen Sie die Vernachlässigung der NEWS! | ||
| Sie wollen trotzdem aktuelle Informationen? Dann schauen Sie auf unseren Newsletter (unter Service: Publikationen). Hier erhalten Sie detaillierte Infos zur Wasserwirtschaft in Polen. Oder: Wenn Sie interessiert sind: - am Stand der Beseitigung von Verpackungs- und Kunststoffabfällen in Bulgarien und Kooperationsmöglichkeiten - an der Bewertung des Marktpotenzials bei der Deponiegasfassung in Polen oder Rumänien - an den Perspektiven der Biomassenutzung in Polen – an der Entsorgung von Elektro- und Elektrogeräteschrott in Polen - an dem Entwicklungsstand der Wasserversorgung in Rumänien und Bulgarien - am Krankenhausabfallmanagement in Litauen, Rumänien, Ungarn? Dann kommen Sie zu unseren Veranstaltungen! (Programme unter: Veranstaltungen) |
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| 26.07.2005 | EU-Mittel für Beitrittskandidatenländer aufgestockt | ||
Flossen in Bulgarien 2004 rund 400 Mio. Euro Fördermittel über die EU-Programme PHARE, ISPA und SAPARD so sind für 2005 437 Mio. Euro, für 2006 über 428 Mio. Euro geplant. Für Rumänien erhöhen sich die Fördermittel aus Brüssel von bisher knapp 910 Mio. Euro im Jahr 2004 weiter bis auf 1,04 Mrd. Euro für 2006. |
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| 01.06.2005 | Absatz von Wasser- und Abwassertechnik gestiegen | ||
| Der Jahresumsatz 2004 in der Branche Wasser- und Abwassertechnik ist gegenüber 2003 um 50 Mio. € auf ca. 900 Mio. € angestiegen. Hauptabsatzprodukte waren Anlagen und Komponenten zur Wasseraufbereitung und Abwasserbehandlung in der Industrie, die etwa 60 % des Umsatzes ausmachten, so der Verband Deutscher Maschinen- und Anlagenbau (VDMA). 29 % der befragten Unternehmen konnten im 2. Halbjahr 2004 eine Steigerung der Kundenanfragen verzeichnen. Bei den Auftragseingängen im 1. Halbjahr 2005 erwarten 57 % der befragten Unternehmen eine Steigerung gegenüber dem Vorjahreszeitraum. Die Kapazitäten der Unternehmen sind im 1. Halbjahr 2005 zu 87 % ausgelastet. |
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| 27.05.2005 | Neuer Umweltminister in Polen | ||
| Am 24. Mai wurde der bisherige Staatssekretär im Umweltministerium Tomasz Podgajniak vom polnischen Präsidenten Aleksander Kwasniewski zum neuen Umweltminister berufen. IDCED arbeitete bereits erfolgreich mit ihm zusammen. Im Rahmen des Symposiums in Osnabrück („Europa 2004 - Neue Perspektiven für eine Umweltunion“, September 2004) konnte IDCED Podgajniak als Referenten gewinnen. |
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| 23.05.2005 | Neue Website und 6 Mio. Euro für bessere Kontaktanbahnung zwischen Unternehmen in der erweiterten EU | ||
| Projekte zur Förderung der europaweiten Zusammenarbeit von Unternehmen (Pan-European Business Co-operation Schemes - PES) können jetzt von einer neuer Website (http://eic.cec.eu.int/PES) profitieren. In den kommenden zwei Jahren werden im Rahmen von wichtigen internationalen Messen 32 Veranstaltungen stattfinden, die Kontakte zwischen 4000 kleinen und mittleren Unternehmen (KMU) aus mehr als 20 verschiedenen Branchen erleichtern sollen. Auf diese Weise entstehen neue Geschäftsmöglichkeiten für KMU aus den neuen und den alten Mitgliedsstaaten- und Kandidatenländern. Die EU-Kommission unterstützt die Projekte bis September 2006 mit insgesamt 6 Mio. EUR. |
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| 29.03.2005 | Zusammenarbeit Bulgariens und Deutschlands im Umweltschutz wird erweitert | ||
| Am 21. und 22. März 2005 fand in Sofia eine Sitzung - die Zusammenarbeit auf dem Gebiet des Umweltschutzes betreffend - zwischen den Regierungen der Republik Bulgarien und Bundesrepublik Deutschland statt. Geleitet wurde die bulgarische Delegation von Leontschia Seisova, Obersekretärin im Umweltministerium. Die deutsche Delegation führte Margareta Wolf, Parlamentarische Staatssekretärin des Bundesumweltministeriums, an. Aktuelle Fragen der Umweltpolitik in Bulgarien und Deutschland sowie die Zusammenarbeit im Rahmen der Twinningprojekte standen auf der Agenda. Bulgarische Experten stellten die vom Umweltministerium formulierten Prioritäten im Bereich der Gewässer und des Abfallmanagements vor. Bereits laufende bilaterale Projekte wurden diskutiert. Bis Ende Juni, so vereinbarten beide Seiten, soll ein Memorandum zur gemeinsamen Kooperation im Sinne des Kyoto-Protokolls unterzeichnet werden. |
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| 01.03.2005 | Abfallprojekte in Litauen | ||
| Abfallprojekte in Litauen, die aus den EU-Kohäsionsfonds finanziert werden und deren Ausschreibung noch im Gang ist, aufgelistet nach Projektanfang und -ende, Budget und "Etappe" der Ausschreibung. | |||
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| 15.02.2005 | Litauen: Ausschreibung - Abfallmanagementsystem in der Region Telšiai | ||
| Die Ausschreibung für die Errichtung eines Abfallmanagementsystems für die Region Telšiai ist angelaufen. Geforderte Dienstleistungen: Ausarbeitung des technischen Projektes und der Ausschreibungsunterlagen; Errichtung einer neuen Deponie einschließlich Zufahrtstraßen und anderer Arbeiten; Einrichtung des Kompostierungsgeländes, der Umladestationen; Einrichtung des Abfallabnahme- und Containergeländes; Schließung der Altdeponien und Schrottplätze; Lieferung der Ausrüstung für Abfallentsorgung; technische Überwachung; technische Hilfe für die Projektimplementierungsgruppe Maximalbuget: 1. 035. 840,00 Lt (300.000 Euro) Die Ausschreibungsunterlagen werden zugeschickt, wenn eine offizielle Anfrage per Fax eingeht. Ein Treffen für die Klärung von Details findet am 28.02.2005 in der Agentur für Umweltprojekte, Vilnius, A.Juozapaviciaus Str. 9, Büro 610 statt. Tel. (+370 5) 272 58 84, Fax. (+370) 272 25 63 e-mail: apva@apva.lt Die Angebote müssen bis zum 15.03.2005 um 10 Uhr eingegangen sein. |
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| 07.02.2005 | In Sofia öffentlich diskutiert: Abfallbehandlungssystem „Oxalor“ | ||
| Der deutsche Physiker Armand Loewe-Fürstenberg hat seinen Vorschlag zur neuen Abfallbehandlungstechnologie den bulgarischen Medien vorgestellt. Fürstenberg - Gegner der Abfallverbrennung - schlägt das Abfallbehandlungssystem „Oxalor“ vor. Bei dieser Technologie entstehen keine schädlichen Stoffe. In den Oxalor-Anlagen werden ungetrennte Abfälle behandelt und die abgeführten Gase zu einem Endprodukt verarbeitet, das in der Landwirtschaft zur Behandlung von Sauerboden verwendet werden kann. Der Bau einer solchen Anlage für die Abfälle in Sofia würde 60 Mio. Euro kosten. |
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| 07.02.2005 | Neues Konzept zur Müllentsorgung in Sofia | ||
| Nach der großen Abfallkrise Anfang Januar 2005 beschloss der Sofioter Gemeinderat ein neues Konzept zur Entsorgung von Haushaltsabfällen. Zurzeit werden die Unterlagen zur Bewertung der Umweltbelastung erstellt. Im Konzept sind die Konditionen für die öffentliche Auftragsvergabe aufgeführt: Einen Auftrag zur Abfallentsorgung kann nur derjenige erhalten, der die Abfälle verpacken und mindestens drei Jahre unbehandelt aufbewahren kann. Bis spätestens April soll mit einer getrennten Sammlung der Abfälle begonnen werden. |
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| 31.01.2005 | Erweiterung der Kläranlage Kaunas öffentlich ausgeschrieben | ||
| Das Umweltministerium Litauen hat die Erweiterung der Kläranlage Kaunas bei Implementierung der biologischen Reinigungsstufe öffentlich ausgeschrieben. Zum Umfang der Ausschreibung gehört: die Erweiterung der Kläranlage bei Implementierung der biologischen Klärstufe; die Erweiterung der Schlammbehandlungsprozesses, der Schlammtrocknungsanlage, des in Eþerëlis (17 km weit von der KA entfernt) vorhandenen Schlammlagerungsgeländes; die Rekonstruktion der vorhandenen mechanischen Reinigungsanlage mit Charakteristikverbesserung, so dass sie dem Bedarf der biologischen Klärstufe entspricht und zulässige Grenzwerte nach der Reinigung erreicht. Procedere: Vertragsdauer: 48 Monate nach der Unterzeichnung Sprache: Angebote müssen in litauischer Sprache vorliegen Abgabetermin: 25.02.2005 um 14 Uhr Maximales Budget: 64 291 136 Litas Ansprechpartner: Umweltministerium der Republik Litauen, Agentur für Management der Umweltprojekte (Kode 8877956). A.Juozapavièiaus Str. 9-610, LT-09311 Vilnius, Tel.: (+370 5) 272 58 84, Fax: (+370 5) 272 25 63. E-mail: apva@apva.lt Bevollmächtigte Person: Gintaras Povilaitis Internet: www.apva.lt |
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| 18.01.2005 | Bau von 42 modernen Abfalldeponien in Bulgarien bis 2009 | ||
| „Bis Ende 2009 werden in Bulgarien 42 moderne nach EU-Richtlinien und Standards gebaute Abfalldeponien in Betrieb genommen“, sagte die Umweltministerin Dolores Arsenowa bei der Eröffnung der neuen Deponie für Haushaltsabfälle in Schumen. Auf der 6,5 Mio. Lewa (ca. 3,325 Mio. €) teuren Deponie werden die Haushaltsabfälle der rund 210.000 in Schumen und Umgebung lebenden Einwohner entsorgt. Zur Zeit werden in Bulgarien weitere 23 Abfalldeponien gebaut. In den nächsten Jahren sollen weitere 18 Deponien dazukommen. Die finanziellen Mittel werden aus dem Staatsbudget und den EU-Förderprogrammen ISPA und PHARE bereitgestellt. |
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| 17.01.2005 | Zwei bulgarische Dörfer wollen Strom aus Biogas produzieren | ||
| Die in der Nähe vom Plovdiv liegenden Dörfer Zalapitza und Parwenetz wollen Elektroenergie aus Biogas produzieren. Das Biogas soll aus Tierfäkalien gewonnen werden. Um Fördermittel des Energiefonds zu erhalten, gründen beide Gemeinden GmbH’s, denn nur an solche können Mittel des Energiefonds verteilt werden. Die Projekte zur Stromproduktion aus Biogas sind in Kooperation mit der Agentur für Energieeffektivität entwickelt worden. Die maximale Finanzhilfe durch den Energiefonds kann 2 Mio. € betragen. |
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| 11.01.2005 | Rumänien: Neuer Abgabetermin für Projektvorschläge innerhalb des PHARE-Programms | ||
| Der Aufruf zur Einreichung von Projektvorschlägen für die Entwicklung der regionalen Infrastruktur im Rahmen des PHARE-Programms für die Jahre 2004-2006 in Rumänien ist bis zum 28. Januar 2005 verlängert worden. Ursprünglicher Termin war der 17. Dezember 2004. Hauptziele sind die Verbesserung der Infrastruktur im Verkehrs- und Tourismusbereich sowie im Zusammenhang damit die Rehabilitierung von Industriestandorten (environmental clean-up). Antragsberechtigt sind regionale und kommunale Körperschaften sowie die Rumänische Straßenbaubehörde RNCMNR. | |||
| 21.12.2004 | Rumänien schließt Kapitel zum EU-Beitritt ab | ||
| Rumänien hat alle Verhandlungskapitel zum EU-Beitritt vorläufig abgeschlossen. Für die Übernahme der EU-Richtlinien in der Abfallwirtschaft, Abwasserbehandlung und bei der Trinkwasserqualität hat Rumänien eine Übergangsphase von 12 Jahren ausgehandelt – festgehalten im Kapitel 22 „Umwelt“. Die Gesamtinvestition zur Umsetzung dieser Richtlinien wird auf 30 Milliarden Euro geschätzt. Ein Drittel davon stellt die EU zur Verfügung. | |||
| 20.12.2004 | Rumänien: Abfallentsorgungsunternehmen PRESTSAL AG sucht Partner | ||
| Das private Abfallentsorgungsunternehmen PRESTSAL AG in Mediasch – eine Stadt mit 56.000 Einwohnern in Zentralrumänien – sucht Kooperationspartner. Mit 120 Mitarbeitern entsorgt das Unternehmen 100.000 t Müll im Jahr. Der Nettoumsatz beträgt 1 Mio. Euro. Das Problem: Die technische Ausstattung ist mangelhaft. Zur Verbesserung der Trenn- und Sammellogistik (inklusive Modernisierung des Fuhrparks) sind Investitionen in Höhe von 1,15 Mio. Euro geplant. Zurzeit werden die Abfälle zu 100 % deponiert. Die örtliche Deponie hat ihre Kapazitätsgrenze erreicht. Zur Errichtung einer ökologisch sicheren Deponie sind Investitionen in Höhe von 1,5 Mio. Euro erforderlich. Derzeit sind Kommune und Unternehmen auf der Suche nach Kooperationspartnern sowie geeigneten Finanzierungsmöglichkeiten. Nähere Auskünfte erhalten Sie bei uns. Tel. 0391/ 7 36 29 30 |
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| 06.12.2004 | Bulgarien: 150 Mio. € notwendig für Abfalltrennung | ||
| Bis 2014 müssen in Bulgarien 60 % der Verpackungsabfälle, d.h. Plasteflaschen, Papier, Metalldosen und Pappe - getrennt gesammelt werden. Nach Berechnungen sind für die Entwicklung eines getrennten Sammelsystems 150 Mio. € nötig. Die Mittel werden vom privaten Sektor durch die Ökogebühr gesammelt. Viel mehr, so Experten, muss die Notwendigkeit des Sammelsystems aber noch in das öffentliche Bewusstsein gebracht werden. Das wurde an Experimenten in den Städten Sofia, Russe, Schumen, Warna deutlich. |
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| 26.11.2004 | Bulgarien: Die Abfälle in der Stadt Dobritsch werden getrennt gesammelt | ||
| Für die getrennte Abfallsammlung in der Stadt Dobritsch (ca. 100.000 Einwohner) wurden 195.362 € vom Ministerium für Umwelt und Gewässer bereitgestellt. Jedes Jahr entstehen in Dobritsch 43.000 t Abfälle, 12.255 t davon sind wieder verwendbares Papier, Glas und Metallschrott. |
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| 26.11.2004 | Bulgarien: Verträge zum Bau von Abwasserbehandlungsanlagen unterzeichnet | ||
| Der Minister für Regionalentwicklung Bulgariens Valentin Tzerowski und der Chef der Delegation der Europäischen Kommission Dimitris Kurkuljas unterzeichneten Verträge zum Bau von Abwasserbehandlungsanlagen für die Städte Stara Zagora und Dimitrowgrad. Die Projekte werden im Rahmen des Vorbeitrittsprogramms ISPA mit 32, 6 Mio. € finanziert. 4 Mio. € stellt Bulgarien zur Verfügung. Realisiert werden die Projekte durch das Deutsch-Türkische Konsortium “Heitkamp” / MACC, das die Anlagen zwei Jahre lang betreiben wird. Vorgesehen ist der Bau von 16 Abwasserbehandlungsanlagen für insgesamt 200 Mio. € aus ISPA-Mitteln. |
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| 25.11.2004 | Abschluss des Twinning-Projektes des BMU und Rumäniens im Abfallbereich | ||
| Mit einer Veranstaltung in Bukarest fand am 23. November ein Twinning-Projekt des BMU mit dem rumänischen Ministerium für Umwelt und Wasserwirtschaft seinen offiziellen Abschluss. Schwerpunkt des Projektes war die Hilfestellung für rumänische Partner im Bereich der Abfallwirtschaft, insbesondere zur Umsetzung der europäischen Altfahrzeug-, der Abfallverbringungs-, der Deponie- und der Abfallverbrennungs-Richtlinie. Ebenso spielten Fragen zur regionalen Abfallwirtschaftsplanung und zur Stärkung der Kompetenz von Fachbehörden und örtlichen Verwaltungen Rumäniens, die im Abfallsektor tätig sind, eine Rolle. | |||
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| 25.11.2004 | Novelle zum Umweltmanagement ISO 14001:2004 offiziell gültig | ||
| Mit ihrer Veröffentlichung am 15. November 2004 ist die novellierte Norm zum Umweltmanagement ISO 14001:2004 offiziell gültig. Die Novelle basiert auf Präzisierungen aufgrund von Erfahrungen mit der ersten Normfassung aus dem Jahre 1996. Die Novelle bemüht sich zudem um eine Annäherung an die Norm ISO 9001:2000 zum Qualitätsmanagement. Zur Einführung der neuen Norm ist eine Übergangszeit von 18 Monaten vorgesehen. In diesem Zeitraum soll auch eine Novellierung der EU-Ökoaudit-Verordnung (EMAS II) erfolgen, die sich in ihrem Anhang I (Forderungen an das Umweltmanagementsystem) auf ISO 14001:1996 bezieht. | |||
| 24.11.2004 | E.ON Ruhrgas aktiv in Ungarn | ||
| Das deutsche Unternehmen E.ON Ruhrgas hat seine Stellung auf dem zentral-osteuropäischen Markt weiter verstärkt. E.ON Ruhrgas hat vom ungarischen Unternehmen MOL den Geschäftsbereich Gas für eine Milliarde US-Dollar in Form von Liquiditäten übernommen. hat. E.ON wird 75% minus eine Aktie des Kapitals zur Lagerung, Vermarktung und Marketing der Gase erhalten. | |||
| 23.11.2004 | Rumänien: 12 Bewerber für den dritten Reaktorblock des Kernkraftwerkes Cernavodã | ||
| Beim Rumänischen Ministerium für Wirtschaft und Handel sind für den als Public Private Partnership ausgeschriebenen Bau des dritten Reaktorblocks des Kernkraftwerkes Cernavodã zwölf Bewerbungen eingegangen, so der Wirtschaftsminister Dan Ioan Popescu. Um die Konzession über eine Laufzeit von 40 Jahren bewarben sich 12 Unternehmen aus den USA, Korea, Italien, Japan und Rumänien. | |||
| 22.11.2004 | EU bewilligt Rumänien 219 Mio. Euro für Projekte in der Wasser- und Abfallwirtschaft | ||
| Rumänien wird von der Europäischen Union 219 Mio. Euro für sieben Projekte im Bereich der Abwasser- und Abfallwirtschaft erhalten. Die Finanzierung erfolgt im Rahmen des Vorbeitrittsprogramms ISPA und wird 72% der Projektkosten decken; die restlichen Mittel sollen durch den rumänischen Staatshaushalt gesichert werden. Folgende Projekte sind vorgesehen: die Rehabilitierung einer Wasserkläranlage in Bukarest (70 Mio. Euro); die Rehabilitierung, Modernisierung und Erweiterung der Wasser- und Kanalisationsnetze in Baia Mare (30 Mio. Euro), Drobeta Turnu Severin (31 Mio. Euro), Botosani (32 Mio. Euro), Râmnicu Vâlcea (22 Mio. Euro) und Bistriþa (17 Mio. Euro) und die Einführung eines integrierten Abfallmanagementsystems in Galaþi (17 Mio. Euro). |
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| 22.11.2004 | Rumänien verkauft Gasversorger Distrigaz Nord an E.ON Ruhrgas AG | ||
| Für 303 Millionen Euro hat der rumänische Staat die Kontrolle über den zweiten Gasversorger des Landes, Distrigaz Nord, an die deutsche Firma E.ON Ruhrgas AG verkauft. Der Kaufvertrag wurde am 21. Oktober in Bukarest unterzeichnet. Die Privatisierung von Distrigaz Nord erfolgte drei Tage nachdem der erste rumänische Gasversorger, Distrigaz Sud, von dem französischen Unternehmen Gaz de France übernommen wurde. | |||
| 22.11.2004 | Rumänien: Arbeiten zum Wiedereinsetzen des Klärwerks in Timisoara begonnen | ||
| Aquatim Timisoara, der Regiebetrieb für Wasser und Kanalisation, hat Anfang November offiziell die Arbeiten zur Rehabilitierung des städtischen Klärwerks in Timisoara begonnen. Die Investitionen belaufen sich auf über 48 Millionen Euro. Investor ist die deutsche PWT Wasser- und Abwassertechnik. | |||
| 15.11.2004 | Bulgarien und Rumänien arbeiten beim Gewässermanagement zusammen | ||
| Der stellvertretende bulgarische Umweltminister Nikolai Kouyumdzhiev und der Staatssekretär des Umweltministeriums Rumänien Florin Stidu unterzeichneten am 12. November 2004 die Vereinbarung über die Zusammenarbeit im Bereich des Gewässermanagements. Durch die Vereinbarung sind die Voraussetzungen für die Realisierung des EU-Rechts und speziell der EU-Wasserrahmenrichtlinie gegeben. Die Vereinbarung zielt u. a. auf eine Verbesserung der Wasserqualität der Donau und des Schwarzen Meeres. |
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| 05.11.2004 | Putin unterzeichnet Kyoto-Protokoll - Umsetzung kann beginnen | ||
| Der russische Präsident Wladimir Putin hat das Kyoto-Protokoll zum Klimaschutz unterzeichnet. Nachdem bereits beide Parlamentskammern das Abkommen akzeptiert hatten, ist die Ratifizierung damit abgeschlossen. Ab jetzt kann mit der weltweiten Umsetzung des Kyoto-Protokolls, das eine Reduktion der Treibhausgase beinhaltet, begonnen werden. Denn erst mit der Unterzeichnung Russlands wurde es von mehr als 55 Industriestaaten ratifiziert, die mindestens 55% der Treibhausgas-Emissionen ausstoßen. |
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| 22.10.2004 | EU-Kommission beschließt Ausbau des Europäischen Schadstoff-Emissionsregisters (EPER) | ||
| Die EU-Kommission hat beschlossen das EPER, das erste Online-Register über die industrielle Freisetzung von Schadstoffen in Luft und Wasser, auszubauen und in ein europäisches Schadstofffreisetzungs- und Verbringungsregister (PRTR: Pollutant Release and Transfer Register) umzuwandeln. Dieses Register soll mehr Daten enthalten, sich stärker auf die verschiedenen Schadstoffe, die industriellen Emissionsquellen und die Arten der Emissionen konzentrieren und jedes Jahr aktualisiert werden. Das PRTR soll 2009 im Internet eingerichtet werden und dabei das EPER ersetzen. Wie auch das EPER wird das PRTR Informationen über die verschiedenen Schadstoffkonzentrationen, die Qualität der lokalen Umwelt und die Emissionen der einzelnen industriellen Anlagen oder sortiert nach Aktivität bzw. Land enthalten. |
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| 19.10.2004 | Rumänien: Investitionen für Wärmekraftwerke verlängert | ||
| Die rumänischen Wärmekraftwerke sollen umweltfreundlicher gestaltet werden. Die Kosten dazu werden sich auf ungefähr 1,6 Milliarden Euro belaufen. Rumänien ist es gelungen, die am Anfang für diese Investitionen im Kapitel „Umwelt” festgelegte Frist um 2 Jahre, also bis 2012 zu verlängern. |
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| 19.10.2004 | Rumänien: Noch sechs der elf Richtlinien im Kapitel „Umwelt” in Verhandlung | ||
| Um der Europäischen Union beitreten zu können, hat Rumänien vorläufig 27 der 33 Verhandlungskapitel abgeschlossen. Sechs der insgesamt 11 Richtlinien im 22. Kapitel – „Umwelt”– werden zur Zeit noch verhandelt. Darunter sind die Richtlinien, die das Abfallmanagement, die Wasserqualität, die Reinigung der Abwässer und die Industrieverschmutzung betreffen. | |||
| 15.10.2004 | EU Kommission mahnt 18 Länder, ihre Energiemärkte zu öffnen | ||
| Die Europäische Kommission hat 18 EU-Mitgliedsländer gemahnt, die europäischen Richtlinien über den Strom- und Erdgasbinnenmarkt in nationales Recht umzusetzen. Die Länder sind: Belgien, Deutschland, Estland, Finnland, Griechenland, Irland, Italien, Lettland, Litauen, Luxemburg, Malta, Polen, Portugal, Schweden, die Slowakei, Spanien, Tschechien und das Vereinigte Königreich. Bereits seit dem 1. Juli 2004 sind alle Industriekunden im Gas- und Stromsektor befugt, ihren Versorger frei zu wählen. Die genannten 18 Länder haben es versäumt, ihre einzelstattlichen Maßnahmen zur Umsetzung der Strombinnenmarktrichtlinie und/oder der Erdgasbinnenmarktrichtlinie der Kommission mitzuteilen. |
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| 07.10.2004 | Neue Studie belegt: Polen und Tschechien wichtigste Wachstumsmärkte | ||
| Eine neue Studie (August 2004) von Roland Berger Strategy Consultants und der European Business School, an der 120 der 500 umsatzstärksten deutschen Unternehmen verschiedener Branchen teilnahmen, ergab Folgendes: Mehr als 80% der befragten Firmen expandieren nach Polen und Tschechien, 76% nach China, 73% nach Russland und Ungarn. Rund die Hälfte der Unternehmen plant, die Aktivitäten in Osteuropa weiter auszubauen. Ausschlaggebende Kriterien für die Wahl des Ziellandes sind Marktwachstum, politische und ökonomische Stabilität sowie das Erreichen einer führenden Marktposition. 53% der Unternehmen gründen auf den neuen Märkten zunächst eine Verkaufsniederlassung. Die Unternehmen bevorzugen Länder mit dynamischen Wachstumsmärkten wie Polen, Tschechien oder China. Als weitere Gründe für die Verlagerung nennen die Unternehmen frühe Marktpräsenz (71%) und höhere Rentabilität (70%). Lediglich 40% der Unternehmen siedeln sich aufgrund niedriger Produktionskosten in Osteuropa, Asien oder Südamerika an. (Quelle Dow Jones-VWD) |
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| 04.10.2004 | Bulgarien: Zwei neue Projekte in der Abfallbehandlung gestartet | ||
| Das bulgarische Umweltministerium will zwei Projekte in der Abfallbehandlung mit 97 Mio. Euro (bereitgestellt durch ISPA) unterstützen. Das erste Projekt beinhaltet den Bau des ersten nationalen Zentrums für Sonderabfälle in der Nähe von Stara Zagora für 56 Mio. Euro. In diesem Zentrum sollen die Sonderabfälle aus dem ganzen Land entsorgt und kontrolliert behandelt werden. Bis Ende September 2004 hat das Umweltministerium 1,6 Mio. Euro für die Projektuntersuchungen ausgegeben. Das zweite Projekt ist der Bau einer Regionaldeponie für Haushaltsabfälle in Kotscherinowo. Diese Deponie wird von 11 Gemeinden – Kuestendil, Blagoewgrad, Dupnitza, Kotscherinovo, Boboschevo, Rila, Saparevabanja, Bobowdol, Newestino, Simitli, Treklino - genutzt werden. benutzt. Als Teil des Projekts werden drei zusätzliche Umladestationen in Blagoewgrad, Dupnitza und Gorna Grstitza gebaut. Bis jetzt hat das Umweltministerium 15 ISPA-Projekte mit einer Summe von 330 Mio. Euro erfolgreich gestartet. 222 Mio. Euro davon werden von der EU bereitgestellt. |
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